Heute habe ich zwei Satelliten aufs Korn genommen weil sie so vielversprechend hell waren. Zunächst
Iridium 59
| Gestartet: |
30. Mar. 1998 |
| Dimension: |
4 m x 1.8 m, zylindrisch |
| Helligkeit: |
6.5 mag (bei 1000 km Distanz, 50% Beleuchtung) |
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5.2 mag (im Perigäum, voll beleuchtet) |
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Mittlere Helligkeit aus visuellen Beobachtungen |
Er wurde mit je -6,8 und -7mag Flare von MMA1 (Rechte Antenne) bei Alkaid des Bären nicht vorhandener Schwanzspitze angekündigt und war trotz Dämmerung ein Prachtexemplar.

-7 mag Flare
Metop A
| Gestartet: |
19. Okt. 2006 |
| Dimension: |
7 m x 2 m, zylindrisch |
| Helligkeit: |
5.5 mag (bei 1000 km Distanz, 50% Beleuchtung) |
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4.3 mag (im Perigäum, voll beleuchtet) |
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Mittlere Helligkeit aus visuellen Beobachtungen |
Dieser wurde mit -2,6 mag im Perseus angekündigt als Flare von ASCAT der links schauenden Antenne (was immer das sein soll). Der Überflug wurde von mehreren Programmen bestätigt aber der Flare blieb aus. Flares von Nichtiridium-Satelliten sind immer noch schwer zu berechnen. Hier sollte er sogar am Horizont stattfinden. Da ein Flugzeug auf dem Bild zu sehen ist sollte es auch für den Flare gereicht haben. Visuell sah ich ebenfalls nichts.

Metop A ohne Flare im Perseus
Neuer Flare neues Glück!
Am 30.09.2011 habe ich meine Purus angeworfen und mein Projekt Sternbilder mit Weichzeichner fortgesetzt. Der Weichzeichner plustert die hellen Sterne, die in der Regel die Hauptsterne des Sternbildes sind auf, wobei die lichtschwachen Objekte trotzdem fast normal den Filter passieren. Bei den hellen Sternen kann man sogar die Farbe erkennen (siehe Cepheus und Antares). So kommen die Bilder dem Eindruck des menschlichen Auges näher, was bei groben Übersichten ohne Anspruch auf Tiefe schönere Bilder aus macht.
Zunächst war der Adler dran und der passte nicht ganz ins 35mm Objektiv, so dass ich ein Panorama machen musste. Und wenn ich schon ein Panorama machen muss, dann richtig. Also habe ich den Delphin, den Pfeil und den Kleiderbügel gleich mit rein gepackt.

Adlerpanorama
Cepheus:

Cepheus mit Weichzeichner
Lyra:

Lyra mit Weichzeichner
In Namibia hatte ich mit der gleichen Technik (Objektiv und Weichzeichner) die Region um den Schützen und Skorpion abgelichtet.
Die Monti war eine Losmandy fest eingesüdet und somit waren längere Belichtungszeiten drin. Der helle Klops im Skorpion war Jupiter.
Das Zentrum der Galaxis brutal:

Zentrum der Galaxis mit Weichzeichner
Am 10.09.2011 habe ich nach längerer Zeit mein PST ausgepackt und die WebCam hineingesteckt.
Ich wollte sehen ob ich es noch kann. Dem Sonnenfleck AR1289 habe ich mich ausgiebig gewidmet bis es mir doch zu heiß wurde und zu viele Schleierwolken durchzogen.
Die ISS überflog meinen Standort leider erst wieder nach dem letzten Spaceshuttleeinsatz.  Schade, ich mochte es wenn man beobachten konnte wie das Shuttle die ISS zu jagen schien.
Dieser Überflug fand am 18.08.2011 ab 22:28 Uhr (UTC +2h) statt. Sie flog durch den Bootes (dt. Bärenhüter, am. Eistüte). Man kann auf dem Bild dieses Sternbild und auch die nördliche Krone erkennen. Da die Belichtungszeit ca. 30sec betrug, sind die Sterne strichförmig geraten, wegen der Erddrehung.

ISS
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