Glühwürmchen 18.06.2014 – Lampyris noctiluca

Seit dem 13.06.2014 halte ich Ausschau nach den Glühwürmchen. Einige wenige Männchen der Gattung Lamprohiza splendidula, dem kleinen Leuchtkäfer hatte ich schon gesehen. Weibchen aber noch nicht. Nach einer Nachtwanderung, die die Weibchensuche zum Ziel hatte, wurde ich tatsächlich auf der Wiese neben meiner Wohnung fündig:

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Drei Tage leuchtete es vor sich hin. Immer waren Männchen da, aber nie kam es zur Hochzeit. Die Männchen schienen gar irgendwie ratlos neben ihr im Gras zu sitzen. Am vierten Tag überlebte es sogar den Rasenmäher, was mir eine bessere Sicht zum Fotografieren ermöglichte. Dann erinnerte ich mich an meine Damenfotos der letzten beiden Jahre. Diese Damen sahen anders aus, nämlich so:

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Klarer Fall von anderer Art. Ich habe also eine Dame der Gattung Lampyris noctiluca, dem großen Leuchtkäfer hier auf der Wiese, die die Herren des kleinen Leuchtkäfers iritiert. Ihre Männchen leuchten nicht, dafür fliegen und leutet der große Leuchtkäfer von Juni bis September. Die Hochzeit kann also noch etwas dauern.

Ein Jahr hatte ich Zeit mir zu überlegen wie ich die Glühwürmchen ansprechend auf den Chip bannen kann:
Ich habe mir Makroringe
Quenox Autofokus Zwischenring-Satz (Makro-Zwischenringe) für Canon EOS DSLRs – z.B. für canon EOS 1100D 700D 650D 600D 550D 70D 60D 50D 7D 6D 5D MKII/MKIII etc. (made by JJC)
und eine Makrobeleuchtung:
Enjoyyourcamera LED-2D LED Flexarm-Makroleuchte (Videoleuchte, Videolicht) für DSLR-Kamera (made by JJC)
besorgt.

Beim ersten Bild wurde ein Feuerzeug als indirekte Lichtquelle benutzt :o! 😉
Bei den anderen die Makroleuchte. Das Objektiv war ein Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro digitales Objektiv für Canon

An der Balance zwischen “Glühwürmchen leuchtet noch” und ” den Rest Glühwürmchen kann man auch noch sehen” muss ich noch etwas feilen. Unterm Strich habe ich mich wieder verbessert.