Stereofotografie Mond

Um einen Stereobild auf zunehmen braucht man 2 Bilder, die das Motiv in einem Abstand wie der durchschnittliche Augenabstand zeigen. Dieser Abstand nennt man Stereobasis. Bei Nahaufnahmen reicht eine Stereobasis von 60-70mm. Je weiter ein Objekt entfernt ist um so größer muss sie sein.

<...mehr Info folgt wahrscheinlich in einer eigenen Seite....>

Ich benutzte hier die Libration des Mondes zur Erstellung eines Stereobildes:

Eine Anleitung von Bernhard Kletzenbauer zur 3D-Bildbetrachtung mit der Schielmethode
Eine Anleitung von Stephan Mayer zur Schiel und Parallelmethode.
Der 3d-foto-shop bietet Stereobrillen in allen Farben und einen Betrachter für Bilder in der Paralleltechnik am PC günstig an.

Für das linke Auge:

Jul-Datum: Entfernt: RA: Dec: LibB: LibL: Col: SelB: Datum:
2452861,5416 | 373498km | 07h26m12s | -26°02’07” | 5.3 | 3.67 | 58,56 | 1,55 | 10.08.2003 um 02:59

Für das rechte Auge:

Jul-Datum: Entfernt: RA: Dec: LibB: LibL: Col: SelB: Datum:
2455815,4338 | 399658km | 10h07m15s | -6°29’29” | -6.24 | 4.24 | 69,35 | -1,56 | 10.09.2011 um 24:24

Zur Erklärung das Wichtigste für den StereoMond:
LibB = Libration in Breite
LibL = Libration in Länge
SelB = beschreibt die genaue Lage des Terminators.

Unschwer zu erkennen ist, dass SelB der beiden Monde nicht übereinstimmt. Bei einem Halbmond könnte man die beiden Bilder nicht kombinieren. Um den Vollmond geht der Terminator im allgemeinen Randrauschen unter.

Die Libration in Breite hat eine schöne große Differenz was eine schöne Stereobasis verspricht. Die Libration in Länge weicht mit einer Differenz von 0,57 nur wenig ab, ist aber wahrscheinlichder Grund warum der Stereoeffekt nicht so schön rund ist wie erhofft.

Zur Diskusion im Astrotreff und bei astronomicum.de.