Heute war der Himmel klar, drum habe ich mal kurz die Verträglichleit der Canon 600D mit dem PST getestet. Bei wackeliger Montage auf einem Stativ und in Okularprojektion war ich nicht wirklich ambitioniert das Sonnenbild des Tages zu schießen.
Da das Stativ etwas durchhing kam ich immer wieder an den unteren Sonnenrand und dort sah ich dann sowas! Sieht etwas aus wie der pfeifende Wasserstoffkessel? Nun es war mehrfach reproduzierbar aber leider nich reproduzierbar mit anderen Bildern um diese Zeit. SOHO zeigt zwar schon einen deutlichen Ausbruch an der Stelle aber nicht solche Flammen und an anderen Stellen eben auch. Ists ein Artifact oder ists etwas echtes. Schaunmerma.
Deckel hoch! Der Kaffee kocht!
Zum Schluss noch eine zusammengebastelte Einzelbild Sonne. Ich habe schon schlimmere Bilder gemacht.
Heute habe ich zwei Satelliten aufs Korn genommen weil sie so vielversprechend hell waren. Zunächst
Iridium 59
| Gestartet: |
30. Mar. 1998 |
| Dimension: |
4 m x 1.8 m, zylindrisch |
| Helligkeit: |
6.5 mag (bei 1000 km Distanz, 50% Beleuchtung) |
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5.2 mag (im Perigäum, voll beleuchtet) |
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Mittlere Helligkeit aus visuellen Beobachtungen |
Er wurde mit je -6,8 und -7mag Flare von MMA1 (Rechte Antenne) bei Alkaid des Bären nicht vorhandener Schwanzspitze angekündigt und war trotz Dämmerung ein Prachtexemplar.

-7 mag Flare
Metop A
| Gestartet: |
19. Okt. 2006 |
| Dimension: |
7 m x 2 m, zylindrisch |
| Helligkeit: |
5.5 mag (bei 1000 km Distanz, 50% Beleuchtung) |
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4.3 mag (im Perigäum, voll beleuchtet) |
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Mittlere Helligkeit aus visuellen Beobachtungen |
Dieser wurde mit -2,6 mag im Perseus angekündigt als Flare von ASCAT der links schauenden Antenne (was immer das sein soll). Der Überflug wurde von mehreren Programmen bestätigt aber der Flare blieb aus. Flares von Nichtiridium-Satelliten sind immer noch schwer zu berechnen. Hier sollte er sogar am Horizont stattfinden. Da ein Flugzeug auf dem Bild zu sehen ist sollte es auch für den Flare gereicht haben. Visuell sah ich ebenfalls nichts.

Metop A ohne Flare im Perseus
Neuer Flare neues Glück!
Das Steinerne Männchen steht im Wald bei Karbach.  Um diesen “Grenzstein” ranken sich gewisse Gerüchte. Einmal soll dort etwas schlimmes passiert sein aber keiner kann sich erinnern. Dann behaupten andere, dass man beim Vorüberlaufen oder Besuch des Männchens dem Fluch erliegt die Knöpfe an den Kleidungstücken zu verlieren. Wieder andere erzählen von einer unheimlichen Begegnung  eines Gespenstes in Form eines “steinernen Männchens”, dass ihnen auf den Rücken gesprungen  ist und mit nach Hause genommen werden wollte.
Ich halte das Steinerne Männchen für einen alten Grenzstein. Ein sogenanntes Wegkreuz oder Bußkreuz für “schlimme Ereignisse”  steht unweit als Holzbildstock. Ich war nun zweimal dort mit dem Ergebnis, dass ich tatsächlich seit einem Jahr ein Knopfproblem mit einer meiner Jacken habe. Nun zog ich nochmal aus, um einmal anständige Bilder zu machen und ev. den Fluch zu brechen
. Ein Gespenst ist mir so direkt nicht begegnet nur Hundehalter, ein Harwester, ein Pferd mit Reiter drauf und eine Schnupftabaksdose von Konni
.
Meine intensivere Untersuchung ergab folgendes:
- Eine Jahreszahl gibt es nicht. Die habe ich mir offensichtlich eingebildet ( aber wo stand jetzt noch gleich 1902 drauf?)
- Es ziert ein Adler die Front. Scheint ein älteres Motiv zu sein.
- Es ist schon einmal abgebrochen und wurde mit Eisenbändern wieder zusammengesetzt
- Es ist exaktemang nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet worden (Ein Hoch auf den Garmin etrex) wobei der Adler nach Süden schaut.
- Unterm gelupften Mooshut sieht man nichts
- Vorne könnten die Initialen IP aufgemalt gewesen sein.
- Irgendjemand hat einen Metallstab abgestellt damit er das Gespenst nach hause tragen konnte.
Vielleicht weiß ja irgend jemand etwas genaueres über solche Steinernen Männchen. Vielleicht ist es ja nicht allein und es hat Brüder und Schwestern.
Auf vielfachen Wunsch der Immendorfer Grenzläufer, die Hunsrücker Grenzer proudly present:
Den alten Grenzstein im Gallscheider Wald. Der Entdecker und Geschichtsschreiber Ottmar Schäfer hat noch mehr entdeckt. siehe hier Klick: Unten – Kreuze und Wegsteine der Gemarkung Dörth
Welch Wappen zieret sein Antlitz?
Das Trierer Kreuz? Das wäre dann Kircheneigentum.
Ein Schwert mit einem Hermeshelm? Irgendeine Händlerfamilie, Kaufleuts oder Rittersmann?
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